Wir sind uns einig!

Hintergrund

Weltweit setzen sich Religionsgemeinschaften und ihre Hilfswerke für den Schutz von Flüchtlingen ein. Seit der Gründung der Vereinten Nationen in den vierziger Jahren ist dieses Engagement auch von zahlreichen Kooperationen mit der UN-Flüchtlingsorganisation (UNHCR) geprägt. Vor dem Hintergrund dieser langjährigen Zusammenarbeit hat der Flüchtlingshochkommissar der Vereinten Nationen im Jahr 2012 einen interreligiösen Dialog zu «Glaube und Flüchtlingsschutz» auf internationaler Ebene lanciert. Damit wird der wichtigen Rolle der Religionsgemeinschaften im Flüchtlingsschutz Rechnung getragen. Die Religionsgemeinschaften im Schweizerischen Rat der Religionen und das UNHCR Büro für die Schweiz und Liechtenstein bringen diesen Dialog mit der interreligiösen Erklärung zu Flüchtlingsfragen in die Schweiz.

 

Die Erklärung wendet sich mit fünf Appellen  an den Staat und Politik sowie an die mittragenden Religionsgemeinschaften selbst. Dies geschieht im Bewusstsein daran, dass der Schutz und die Aufnahme von Flüchtlingen gesamtgesellschaftliche Aufgaben sind, an denen eine Vielzahl von Akteuren und nicht zuletzt auch engagierte Einzelpersonen beteiligt sind.